Zum Bettgeflüster mit dem Schlafcoach Björn Steinbrink trafen wir uns am 8. Februar im Schlafraum zu „FIT FOR SLEEP“. Das Programm  umfasst ein wissenschaftlich validiertes Schlaftraining.   Von einer Schlafstörung spricht man, wenn man mehr als drei Nächte pro Woche schlecht schläft und das über einen Monat hinweg. Was sind Stressphasen, Alarmreize? Wie laufen  die Regenerations- , Reparatur- und Wachstumsprozesse ab? Wir müssen zum Beispiel festlegen wann und wie regelmäßig sind:  Aufstehzeit, Einschlafzeit, Nahrungsaufnahme, Flüssigkeitszufuhr, Regenerationszeiten und Morgen- und Abendrituale mit  Inhalten füllen, eingeschränkte Smartphone Nutzung und vieles mehr.  Na dann…. gute Nacht und herzlichen Dank für den absolut nicht einschläfernden Vortrag.
Der Abend endete mit ganz vielen Schälchen voller kleiner Spezialitäten bei Al Howara.

Internationaler Weltfrauentag genau an unserem Clubabend in der alten Bergbahn  am 8. März!  Der Hobbyarchäologe und Sondengänger Arndt Pallasch vollzieht  anhand vieler Funde die unbekannte Geschichte aus dem Städtedreieck Lennep, Lüttringhausen und Beyenburg und um die Herbringhauser Talsperre herum nach. In Deutschland darf man nicht einfach nach Altertümern suchen, es braucht je nach Bundesland unterschiedliche Genehmigungen von vielen Behörden. Die Funde von historischem Wert  müssen dem Land vorgelegt werden und werden in ein Fundregister eingetragen.
Die von Napoleon gebaute Schwelmer Str. war  lange einer der wichtigsten Handelswege östlich des Rheins. Kein Wunder, dass A. Pallasch in dem Gebiet Münzen, Kanonenkugeln aus dem 17. Jhrd., Gürtelschnallen etc. mannigfaltiger Herkunft bereits dort gefunden hat. Das älteste Stück ist keltischer Herkunft von ca. 1000 v. Chr. Einfach toll – Geschichte mit all diesen Facetten vorgetragen mit Herz!

Kurz vor Ostern waren die meisten unterwegs, deshalb trafen am 12. April  sich die Daheimgebliebenen in der Ouzeria Nostos in Elberfeld, um  bei griechischem Flair miteinander zu plaudern. Wir haben informativ private und allgemeine  Themen ernst und lustig erörtert.   Auch mal ganz schön!

Im Museum auf der Hardt der Archiv- und Museumsstiftung der VEM der Vereinigten evangelischen Mission auf dem heiligen Berg , Missionsstr. 9 tauchten wir am 10. Mai  mit Christoph  Schwab in die 200-jährige Geschichte der Missionsgesellschaft ein.  Im Mutterhaus in Mettmann wurde Idee geboren und bis heute ist die Unterbarmer Kirche die Hauptkirche, an der die Missionare und Missionarinnen!! auf ihre vielfältige Arbeit in der Welt ausgebildet
werden. Die ersten Missionare kamen am 7. Oktober 1829 in Kapstadt an und verwandelten den Namen Riedmond zum Andenken  in Wupperthal. Total interessant! An alle, die nicht dabei sein konnten, ein Besuch ist lohnenswert.

Am 9. Juni bei einem von Karin liebevoll organisierten Ausflug nach Radevormwald erzählte uns Peter Hardt, der Besitzer des dortigen asiatischen Museums, sein durch viele glückliche Zufälle bestimmtes aufregendes Leben. 1969 veranlasste ihn ein Buch von Heinz Helfgen spontan mit seiner Frau auf Fahrrädern die Welt  insbesondere Asien  zu bereisen – genau wie der Autor.   Er sammelte unterwegs überall asiatische Kunst. Verschiedene Geschäftsmodelle, die viel Gewinn abwarfen und seine Freundschaft zu den Geschwistern Kienzle ermöglichten es ihm, das heutige beeindrucke asiatische Museum auf einem riesigen Areal in Radevormwald zu gründen. Asien liegt in Radevormwald – einfach mal hinfahren und in die ferne Welt eintauchen!

Einen herrlichen Sommerabend verbrachten wir am 14. Juni auf der Terrasse von Grün-Weiß Elberfeld. Unsere Clubkameradin und absolute Insiderin Bine nahm uns mit auf eine Zeitreise über  800 Jahre   Tennis – der  weiße Sport.   In den Klostergängen in Frankreich wurde schon 1250 Jeu de Paume  und später Tenez gespielt. Das heute übliche  Tennis  entstand 1877 bei den ersten Meisterschaften in Wimbledon. 1896 spielte man das erste Mal bei einer Olympiade Tennis.
Für unsere Gegend spielt der drittälteste Tennisclub von Deutschland , der Barmer TC, eine wichtige Rolle, denn dort wurden schon Ende der 20ger Jahre die ersten Meisterschaften des Bergischen Landes ausgetragen und dann nach dem Krieg wieder  ab 1951. Heute besteht der Deutsche Tennisbund aus 17 Verbänden, 8.800 Vereinen und 1,4 Mio  Mitgliedern und unser Bezirk aus 63 Vereinen, davon sind 22 in Wuppertal. Nachdem 1980 der Tennis Bezirk 4 (Bergisch Land) als e.V. eingetragen worden war, rief der Vorstand eine Geschäftsstelle ins Leben, die unsere Bine –  praktisch als Frau der ersten Stunde – aufbaute und zunächst  2 Jahrzehnte in einem Raum im  Barmer TC leitet, um dann später die Verantwortung für  Marketing und Internet zu übernehmen. Das sportliche Angebot hat sich immer mehr den Wünschen der vielen Altersgruppen der Tennisfreunde angepasst. Tennis ist toll!